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14.05.2020

LANGSAME Öffnung der Werkstätten

Liebe Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,

die Landesregierung hat am 14.05.20 entschieden, dass eine stufenweise Öffnung der Werkstätten ab Montag, den 18.05.20 LANGSAM wieder beginnen kann.

Ab dem 18.05.20 bereiten die Gruppenleitungen die Wiederaufnahme der Arbeit für wenige Menschen in den Werkstätten genauestens vor.
Das heisst: die Arbeit beginnt noch nicht für Euch!

Die Abstands- und Hygieneregelungen müssen eingehalten werden:
2 Meter Abstand zu jedem Kollegen und jeder Kollegin,
Gesichtsmasken müssen getragen werden, wenn wir uns vom Arbeitsplatz entfernen. Und vieles mehr muss beachtet werden.

Wichtig ist, dass in der ersten Zeit nur WENIGE Mitarbeiter zur Arbeit kommen können!

Jeder einzelne Mitarbeiter wird von uns benachrichtigt, WANN er wieder beginnen kann.

Bitte habt Geduld!

Das Wichtigste ist doch die gefährdeten Menschen vor dem Virus zu schützen.

Wir freuen uns, dass wir endlich wieder in kleinen Schritten voran gehen können!

Euer fecit Team

AUSZUG aus dem ERLASS

Erlass von Allgemeinverfügungen zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen

Erlassen am 16. Mai 2020

Dieser Erlass ersetzt den Erlass vom 23. März 2020 sowie den Änderungserlass vom 30. April 2020 (Az. 23141/2020). Er gilt vom 18. Mai 2020 bis zum 7. Juni 2020.

VIII. Werkstätten, Tagesförderstätten und Tagesstätten

1. Das Betreten der Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesförderstätten und Tagesstätten sowie die Inanspruchnahme von Betreuungsangeboten in diesen Einrichtungen ist für Menschen mit Behinderung generell zu untersagen.

2. Von diesem Betretungsverbot ausgenommen sind diejenigen Menschen mit Behinderung, die den Besuch der Werkstatt, Tagesförderstätte oder Tagesstätte als eine tagesstrukturierende Maßnahme benötigen (Notbetreuung). Die Entscheidung trifft die Einrichtungsleitung.

3. Verfügt die Einrichtung über ein dem zuständigen Gesundheitsamt angezeigtes Hygienekonzept, das die Anforderungen der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-Bekämpfungsverordnung) nach Maßgabe nachfolgender Bestimmungen berücksichtigt, und ein Konzept zur Wiedereröffnung des Werkstattbetriebs, das dem Träger der Eingliederungshilfe vor Ort bekannt zu geben ist, können Menschen mit Behinderungen freiwillig Werkstätten, Tagesförderstätten und Tagesstätten betreten, sofern die Zahl der hierfür genutzten Arbeits- und Betreuungsplätze auf ein Viertel der Plätze beschränkt ist. Davon unberührt bleibt die Notbetreuung nach Ziffer 2.

4. Betretungsverbote gelten weiterhin für Menschen mit Behinderungen, die

a) der Gruppe der vulnerablen Personen nach RKI-Kriterien zuzuordnen sind. In Zweifelsfällen ist eine ärztliche Beurteilung einzuholen. Hierbei sollten die Auswirkungen des Betretungsverbots mit dem individuellen Erkrankungsrisiko ins Verhältnis gesetzt werden.

b)  aufgrund kognitiver oder psychischer Beeinträchtigungen eigen- oder fremdgefährdendes Verhalten aufzeigen, dass die Einhaltung der infektionsmedizinisch bedingten Hygienevorschriften auch unter Hilfestellung nicht gewährleistet ist.

c)  akute Atemwegserkrankungen aufweisen.

5.  Als Mindestvorgaben für das jeweilige Konzept sind die Handlungsempfehlungen für ein Konzept zur Teilwiedereröffnung der Werkstätten für behinderte Menschen, Tageförderstätten und Tagesstätten des Ministeriums für Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren (Anlage 4) zu beachten. Das Ministerium stellt die Handlungsempfehlungen auf seiner Internetseite zur Verfügung.

6.  Das zuständige Gesundheitsamt kann im Einzelfall weitere Ausnahmen vom Betretungsverbot zulassen, wenn mit dem Hygienekonzept sichergestellt ist, dass kein gesteigertes Infektionsrisiko besteht, Dies ist insbesondere dann möglich, wenn Personen in einer Werkstatt, einer Tagesförderstätte oder einer Tagesstätte zusammenarbeiten und auch ausschließlich in einem gemeinschaftlichen Wohnangebot leben.