Navigation und Service

Bitte warten



Historie und Ausblick

Dabeisein – von Anfang an

Die Werk- und Betreuungsgemeinschaft Kiel e.V. wurde 1985 als Elternverein gegründet. Heute – gut 30 Jahre später – arbeiten bis zu 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Assistenzbedarf und etwa 70 Menschen in der sozialtherapeutischen Betreuung und Arbeit für die wirtschaftlich selbstständigen Ressorts Wohnen und Arbeiten.

Wie alles begann

Ein Initiativkreis aus Eltern und Lehrern der Rudolf-Steiner-Schule Kiel gründete 1985 die Werk- und Betreuungsgemeinschaft Kiel e. V. mit dem Ziel, den Schulabgängern eine anthroposophisch fundierte und sie in die Arbeitswelt integrierende Betreuung zu verschaffen. Ein Jahr später erfolgte die Anerkennung als Werkstatt für Menschen mit Assistenzbedarf  und die ersten fünfzehn Schulabgänger konnten ihre Arbeit in einem gemieteten Provisorium in Groß Vollstedt beginnen.

Wachstum und Betrieb

1987 entstand eine Wohngruppeninitiative, die 1991 auf einem Resthof in Schinkel die Sozialtherapeutische Hofgemeinschaft Op’n Uhlenhoff eröffnete. Parallel dazu wurde an einem Neubauprojekt für die Werkstätten in Kiel-Mettenhof gearbeitet. Es entstand eine große Werkstatt mit vorerst 120 Plätzen und Erweiterungskapazität nach Bedarf, die 1997 unter dem Namen Handwerkerhof fecit ihre handwerkliche und kunsthandwerkliche Arbeit weiterführte.

Organisation und Verwaltung

Um bei seiner gewachsenen Größe flexibel und initiativ zu bleiben, differenzierte sich der Verein in zwei wirtschaftlich eigenständige Ressorts: das Ressort 'Arbeiten' mit dem Handwerkerhof fecit und der Tagesförderstätte sowie das Ressort 'Wohnen' mit dem 'Forum Wohnen' und seinen vielfältigen Wohnangeboten. Der Handwerkerhof fecit erweiterte sich um zusätzliche Werkstattbereiche und errichtete 2007 ein neues Gebäude für die Gartenbaugruppe auf dem Gelände des Uhlenhoffs, während die Hofgemeinschaft Op´n Uhlenhoff als „Forum Wohnen“ ambulant betreute Wohnformen in ihr Angebot mit aufnahm.

Dabeibleiben – Ausblicke und Ziele

Seit mehr als 30 Jahren sind wir als Verein aktiv. Und immer noch haben wir viel vor. Wir arbeiten zur Zeit an folgenden mittel- und langfristig angelegten Projekten.

  • Wohnprojekt „Hof Büll“
    Mitten im Stadtteil Mettenhof wird auf dem historischen Bauernhof „Büll“ eine Wohnstätte für 22 Menschen mit stationärem Assistenzbedarf entstehen. Damit soll in diesem von Migration geprägten Quartier ein weiteres Stück gelebter Inklusion stattfinden.
    zum Hof Büll

  • Älter werdende Menschen
    Ziel für das Forum Wohnen ist es, ein Zuhause auf Lebenszeit für Menschen mit Assistenzbedarf zu schaffen. Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, die rechtlichen, baulichen und die betreuerisch-pflegerischen Voraussetzungen für dieses Lebensmodell zu schaffen.

  • Freizeitprojekte
    Wohngruppe, Ambulant Betreutes Wohnen und Werkstatt bieten in guter Zusammenarbeit Aktivitäten zur Freizeitgestaltung an. Das waren bislang zum Beispiel Sport-, Theater- und andere Freizeitveranstaltungen. Das gemeinsame Angebot soll jedoch erweitert werden. Wir arbeiten zur Zeit an der Entwicklung von Bildungsangeboten mit integrativem Charakter.